Auf der Suche nach einem Eigenheim haben Silke Möllering und Michael Schintze eine Doppelhaushälfte gefunden, die wegen ihres baulichen Zustands preiswert in der Anschaffung war und viel Gestaltungsspielraum für eine umfassende Sanierung bot. Das Gebäude wurde 1938 in Massivbauweise errichtet und bedurfte nach 70-jähriger Lebenszeit nicht nur einer optischen, sondern vor allem einer energetischen Erneuerung. Der seit der Errichtung unveränderte Wärmeschutz der Gebäudehülle entsprach nicht annähernd den hohen Anforderungen der heute geltenden Energieeinsparverordnung. Auch im Innenbereich befand sich das Haus in einem Zustand, der vermuten ließ, dass dort lange Zeit nur wenig zur Anpassung an wachsende Lebensstandards unternommen worden war.
Da die neuen Eigentümer beide im Baubereich beruflich beschäftigt sind, hatten sie schnell eine klare Vorstellung, wie ihr zukünftiges Wohnhaus aussehen soll. Vor allem konnten sie die Planung und Bauleitung für ihr Bauvorhaben selbst übernehmen. Ökologie und Nachhaltigkeit waren die selbstgestellten Bedingungen für alle baulichen Maßnahmen. Angesichts der ständig steigenden Energiekosten sollte ein Passivhaus entstehen, das ohne separates Heizsystem auskommt. Wo immer möglich wurden Massivholz, Holzwerkstoffe und Holzfaserdämmstoffe eingesetzt.
Als qualifizierter Partner bei der Umsetzung erwies sich die Firma Holzbau Aumann (www.aumann-holz.de) aus Ziemetshausen. Sie übernahm sämtliche Zimmererarbeiten einschließlich Dach- und Wanddämmung, Fenster, Klempnerarbeiten, Dachdeckung und Holzfassade.























































