Fassadendämmung in Kiel

Ein Haus ist in die Jahre gekommen

Dieses Einfamilienhaus in Kiel wurde 1964 vollständig in Holzbauweise errichtet. Die Eigentümer haben das Fertighaus vor einigen Jahren erworben und sanieren es nun Schritt für Schritt. Dem Einzug ging zunächst die Innenrenovierung voraus, der jetzt die Modernisierung der Außenwände folgen sollte. Die Wände bedurften nach 45 Jahren Lebenszeit nicht nur einer optischen, sondern vor allem einer energetischen Erneuerung. Der seit der Errichtung des Gebäudes unveränderte Wärmeschutz entsprach nicht annähernd den deutlich erhöhten Anforderungen der heute geltenden Energieeinsparverordnung des Gesetzgebers. Dies machte sich vor allem an den ständig steigenden Heizkosten bemerkbar. Der hohe Verbrauch an Heizenergie wurde nicht nur durch die unzureichende Wärmedämmung des Hauses, sondern auch durch die Luftundichtigkeiten in der Gebäudehülle hervorgerufen, etwa bei Steckdosen in den Außenwänden, im Bereich von Bauteilfugen oder auch beim Stoß der Erdgeschossdecke an die Außenwände.

Die Eigentümer suchten nach einem Holzbaubetrieb, der gute Erfahrungen bei Sanierungen dieser Art vorzuweisen hat. Sie entschieden sich für die Zimmerei Arp in Wattenbek, die eine bautechnische Lösung entwickelte und alle anstehenden Arbeiten übernahm. Wichtige Voraussetzung für die Bauherren war es, während der Bauzeit das Haus weiter bewohnen zu können. Bei der Abwägung der Baumaßnahmen wurde schnell deutlich, dass die Holzbauweise in dieser Hinsicht eine relativ einfache und dabei effiziente Modernisierung zulässt, da alle Arbeitsschritte von außen und sehr schnell vorgenommen werden können.

Darüber hinaus beeinträchtigt die Erneuerung des Wandaufbaus nicht die Tragkonstruktion des Hauses. Ein wesentlicher Teil der Wärmedämmung liegt zwischen den Holzständern der Tafelelemente, während eine zusätzliche außenliegende Dämmplatte die bauphysikalischen Kennwerte verbessert. Die etwas erhöhte Wanddicke führt dabei nicht zu einer nachteiligen Veränderung der äußeren Gestalt des Hauses.

Bildergalerie zur Fassadensanierung in Kiel

Dieses Einfamilienhaus in Kiel wurde 1964 vollständig in Holzbauweise errichtet. Die Eigentümer haben das Fertighaus vor einigen Jahren erworben und sanieren es nun Schritt für Schritt. Mit dem Einzug ging zunächst die Innenrenovierung voraus, der jetzt d
Als erstes wird die Holzbekleidung der beiden Fassadengiebel entfernt. Unter der rotfarbenen Holzschalung ist eine noch ältere Schalung zu erkennen, die ebenfalls demontiert wird. Danach werden die asbesthaltigen Fassadentafeln im Erdgeschoss durch einen
Als erstes wird die Holzbekleidung der beiden Fassadengiebel entfernt. Unter der rotfarbenen Holzschalung ist eine noch ältere Schalung zu erkennen, die ebenfalls demontiert wird. Danach werden die asbesthaltigen Fassadentafeln im Erdgeschoss durch einen
Das Foto zeigt den Zustand des Hauses, nachdem die Außenbekleidung vollständig entfernt worden ist.
Die hier zu erkennende Blechabdeckung oberhalb des verputzten Streifens im Sockelbereich wird auch noch entfernt, da später die Platten des neuen Wärmedämmverbundsystems zur Verbesserung der Wärmebrücken tiefer über diese Bauteilfuge gezogen werden.
Die Unterkante der neuen Dämmebene liegt spätr auf einer nicht mehr sichtbaren Sockelabschlussschiene, die hier gerade montiert wird.
Nach Entfernung der senkrechten Lattung werden die äußeren, mit den Rahmenhölzern der Tafelelemente verbundenen Spanplatten herausgesägt. Dieses Vorgehen ist nötig, da die Spanplatten mit den Stielen verklebt sind und sich deshalb nicht anders entfernen l
Nach Entfernung der senkrechten Lattung werden die äußeren, mit den Rahmenhölzern der Tafelelemente verbundenen Spanplatten herausgesägt. Dieses Vorgehen ist nötig, da die Spanplatten mit den Stielen verklebt sind und sich deshalb nicht anders entfernen l
Anschließend wird die alte Mineralwolle herausgenommen und in große Plastksäcke für eine fachgerechte Entsorgung verpackt.
Anschließend wird die alte Mineralwolle herausgenommen und in große Plastksäcke für eine fachgerechte Entsorgung verpackt.
In der ursprünglichen Konstruktion dienten die äußeren Spanplatten zur Aussteifung der Wandelemente. Sie werden bei dem neuen Wandaufbau nicht mehr ersetzt, so dass neue Diagonalstreben diese Aufgabe in den Wandtafeln übernehmen.
Für die Volldämmung der Gefache haben sich die Zimmerer für Holzfaserdämmmatten entschieden, ein flexibler hochdämmender und diffusionsoffener Holzfaserdämmstoff, der leicht zu transportieren und verarbeiten ist.
Für die Volldämmung der Gefache haben sich die Zimmerer für Holzfaserdämmmatten entschieden, ein flexibler hochdämmender und diffusionsoffener Holzfaserdämmstoff, der leicht zu transportieren und verarbeiten ist.
Die 14 cm dicken Matten werden passend geschnitten und in die Wandgefache gepresst.
Die 14 cm dicken Matten werden passend geschnitten und in die Wandgefache gepresst.
Bevor jedoch die Gefache gedämmt werden, werden alle inneren Wandöffnungen – etwa für Steckdosen ­­– mit Klebebändern luftdicht verschlossen. Eine dampfbremsende Schicht oder Folie ist nicht notwendig, da der Sperrwert der vorhandenen inneren Holzwerkstof
An der Eingangsseite sind nun alle Gefache der Tafelelemente mit Holzfaserdämmmatten ausgefüllt worden. Darüber kommt danach als zusätzliche Dämmung im Erdgeschoss ein Wärmedämmverbundsystem aus 6 cm dicken Holzfaser-Sandwich-Dämmplatten, die umlaufend mi
Das Baudetail an der Gebäudeecke verdeutlicht den neuen Außenwandaufbau.
Nun ist die Eingangsseite vollständig mit Holzfaserdämmplatten bekleidet.
Die zusätzliche Dämmschicht verursacht etwas tiefere Fensterleibungen. Alle Fenster erhalten deshalb neue Fensterbretter.
Im Bereich der Giebel werden auf den Holzständern der Tafelelemente weitere Holzfaserdämmplatten montiert, die im Gegensatz zu den anderen Platten an ihrer Außenseite hydrophobiert, also wasserabweisend, sind. Sie können daher hinter der Fassade liegend e
Die Platten werden im Giebel genau der Neigung des Daches angepasst.
Darauf kommt eine Konterlattung und Lattung, auf der später als Außenwandbekleidung Vollholzprofile angebracht werden.
Die Außenwände des Hauses sind nun vollständig gedämmt. Das Wärmedämmverbundsystem wird in den kommenden Tagen durch den Grundputz geschichtet. Danach folgt als letzte Maßnahme im Giebelbereich die Holzaußenbekleidung durch die Zimmerer.
Der Putzer ist da: Auf den Holzfaserdämmmatten im Erdgeschoss bringt er auf einen Grundputz auf, der durch eine Armierung aus Kunststoffgewebe verstärkt wird. Nach der Montage der Vollholzprofile im Giebelbereich wird der abschließende Oberputz aufgebrach
Der Putzer ist da: Auf den Holzfaserdämmmatten im Erdgeschoss bringt er auf einen Grundputz auf, der durch eine Armierung aus Kunststoffgewebe verstärkt wird. Nach der Montage der Vollholzprofile im Giebelbereich wird der abschließende Oberputz aufgebrach
Die Putzer sind fast fertig, nun kann die Arbeit zur Bekleidung der Giebel beginnen.
Die Außenbekleidung besteht aus einer Boden-Deckelschalung aus werkseitig beschichteten Vollholzprofilen. Dadurch wird eine sehr gute Oberflächenqualität erreicht.
Die Außenbekleidung besteht aus einer Boden-Deckelschalung aus werkseitig beschichteten Vollholzprofilen. Dadurch wird eine sehr gute Oberflächenqualität erreicht.
Die für den Dachverlauf angeschnittenen Stirnflächen der Bretter werden nachträglich mit einem Anstrich geschützt.
Auch im Bereich der Fenster ist ein genaues Anarbeiten der Bretter gefragt.
Die Giebelseite ist fast fertig, nur die Fensterleibungen müssen noch geschlossen werden.
Die Sanierung ist nun abgeschlossen. Der Hauseingang wurde zusätzlich mit einem Vordach ausgestattet.  Fazit: Die Bauherren sind sehr zufrieden. Schon kurz nach Fertigstellung der Arbeiten zeigte sich der wesentliche Erfolg an den ausbleibenden Zugerschei
SUCHEN SIE
EINEN ZIMMERMEISTER?

Inhaltsverzeichnis