Holz wird für Neubauten und Modernisierungen eingesetzt. Die Entscheidung für Holz führt jedoch nicht automatisch zu einer Förderung. Maßgeblich sind insbesondere die Energieeffizienz, die konkrete Konstruktion, die technischen Anforderungen, die Nutzung des Gebäudes, die Einkommens- oder Haushaltsverhältnisse sowie das jeweils geltende Förderprogramm.
Fördermöglichkeiten für Neubauten aus Holz
Für energieeffiziente Neubauten können je nach Vorhaben öffentliche Förderangebote in Betracht kommen. Dazu können Förderkredite, Zuschüsse oder weitere Finanzierungshilfen gehören. Auch ein Holzhaus kann grundsätzlich förderfähig sein, wenn es die Anforderungen des jeweiligen Programms erfüllt.
Ob ein Neubau gefördert wird, hängt nicht allein vom Baustoff Holz ab. Entscheidend können unter anderem der energetische Standard, die Größe und Nutzung des Gebäudes, die Einhaltung technischer Vorgaben, die Antragsteller und der Zeitpunkt der Antragstellung sein.
Einige Förderprogramme können besondere Voraussetzungen für Familien oder andere Zielgruppen vorsehen. Förderhöhe, Einkommensgrenzen, Haushaltsvoraussetzungen und technische Anforderungen sollten anhand der aktuellen Programmbedingungen geprüft werden. Eine bestimmte Kredithöhe oder Förderzusage kann nicht allgemein zugesagt werden.
Auch Länder, Kommunen oder andere Fördergeber können eigene Programme anbieten. Umfang, Voraussetzungen, Förderart und Kombinierbarkeit unterscheiden sich. Die jeweils zuständigen Stellen sollten vor einer Entscheidung direkt geprüft werden.
Fördermöglichkeiten für Sanierungen mit Holz
Für energetische Sanierungen können je nach Maßnahme und Gebäude Förderangebote in Betracht kommen. Dazu können beispielsweise Maßnahmen an der Gebäudehülle, an Dach, Außenwand, Fenstern oder Anlagentechnik gehören. Ob eine Sanierung mit Holz oder Holzwerkstoffen gefördert wird, hängt von der konkreten Maßnahme und den technischen Anforderungen des jeweiligen Programms ab.
Programme und Förderbedingungen können sich ändern. Vor der Beauftragung oder dem Beginn der Arbeiten sollte geprüft werden,
- ob das Vorhaben grundsätzlich förderfähig ist,
- welche technischen Standards eingehalten werden müssen,
- ob eine Energieberatung oder ein Fachplaner erforderlich ist,
- welche Unterlagen und Nachweise benötigt werden,
- ob der Antrag vor Auftragserteilung oder Baubeginn gestellt werden muss und
- ob eine Kombination mit anderen Förderungen zulässig ist.
Online-Fördermittelrechner als erste Orientierung
Ein Online-Fördermittelrechner kann einen ersten Überblick über mögliche Förderangebote für ein Bau- oder Sanierungsvorhaben geben. Das Ergebnis ersetzt keine verbindliche Förderprüfung und stellt keine Förderzusage dar. Die tatsächliche Förderfähigkeit sollte anhand der aktuellen Bedingungen des jeweiligen Fördergebers geprüft werden.
